
Die Engineering Region
Ein Ort der kulturellen Vielfalt
In der Eröffnungsrede zum alljährlichen Friedensgebet der Religionen in Darmstadt beschrieb Oberbürgermeister Walter Hoffmann in seiner Grußrede 2006 die Bedeutung der kulturellen Vielfalt für die Stadt mit folgenden Worten: "Diese multikulturelle, bunte Vielfalt ist heute ein Markenzeichen dieser Stadt. Ein Zeichen für die Weltoffenheit der Wissenschaftsstadt am Woog. Ohne diese bunte Vielfalt wäre Darmstadt heute ärmer." Die Engineering Region Rhein Main Neckar steht wie kaum eine andere Region für Internationalität und kulturelle Vielfalt. Die Bevölkerung ist weltoffen und international, so wohnen beispielsweise in Darmstadt über 23.000 Einwohner mit nichtdeutschem Pass aus über 150 Ländern. Auch in Groß-Gerau liegt der Anteil der ausländischen Bevölkerung bei 20 Prozent. Kaum verwunderlich, dass die internationale Ausrichtung sich bereits in den verschiedenen Kindergärten und Schulen in Darmstadt und Umgebung widerspiegelt. Hier können Kinder und Jugendliche von klein auf mehrsprachig aufwachsen und kommen so schon früh in Berührung mit Gleichaltrigen aus allen Teilen der Welt.
Studieren in der Region
Auch die Hochschulen fördern mit ihrer internationalen Ausrichtung den multikulturellen Geist der Region. So unterhalten sowohl die TU Darmstadt als auch die Hochschule Darmstadt Partnerschaften mit mehr als 100 Universitäten und Hochschulen weltweit. Die Studenten sammeln Erfahrungen in internationalen Wettbewerben. So nimmt das "Solar Decathlon"-Team der TU Darmstadt zum wiederholten Mal an dem vom amerikanischen Energieministerium ausgeschriebenen internationalen Wettbewerb "Solar Decathlon" teil. Auch die Rahmenbedingungen für ausländische Studierende sind vorbildlich, so dass hier junge Menschen aus aller Herren Länder zum Studium in die Region kommen. Zudem sind die Studiengänge sowohl an der TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt als auch an der FH Wiesbaden so angelegt, dass alle Absolventen eine Ausbildung erfahren, mit der sie bei Unternehmen überall in der Welt willkommen sind.
Aber auch für die Studienabgänger und Berufseinsteiger, die eine der zahlreichen Karrierechancen in der Region nutzen, wird eine enge Zusammenarbeit und ein produktiver Austausch mit Experten aus aller Welt ermöglicht. Da die Engineering Region attraktive Arbeitsmöglichkeiten bietet, zieht es internationale Fachkräfte hierher wie beispielsweise Elsa Montagnon aus Frankreich, die als Spacecraft Operations Manager bei ESA/ESOC tätig ist, oder die gebürtige Bulgarin Stephanie Hottenhuis, die lange Zeit in den Niederlanden gelebt hat und nun als Chief Executive Officer die deutschen ARCADIS-Unternehmungen leitet. Auch die Wirtschaft ist global ausgelegt. Zahlreiche international führende Unternehmen, wie die SOFTWARE AG, EDAG oder TECOSIM haben ihre Heimat in der Engineering Region gefunden.
Kulturelle Szene
Natürlich spiegelt sich die internationale Vielfalt auch in der Kulturszene Darmstadts und der Umgebung wider. Zahlreiche internationale Festivals wie das Darmstädter Jazzforum bieten den Einwohnern der Region immer wieder die Gelegenheit, sich mit Menschen unterschiedlichster Herkunft auszutauschen. Am 28. Juni 2009 findet im Hofgut Oberfeld in Darmstadt beispielsweise eine internationale Lesung der besonderen Art statt. Mitbürger aus über 30 Ländern werden eine in ihre Muttersprache übertragene Passage aus dem Oberfeld-Roman von Katja Behrens lesen.
Veranstaltungen wie diese tragen zu einem gegenseitiges Verstehen bei. Die Engineering Region zeigt sich weltoffen und sorgt dafür, dass sich die Menschen hier zuhause fühlen - unabhängig von ihrer Nationalität.