Rhein Main Neckar
Automotive Cluster
Der Ursprung des Automotive Clusters Rhein Main Neckar findet sich im September 2003. Dieser Verbund, der die Kompetenzen spezialisierter Unternehmen der Automobilzuliefererbranche bündelt, ist eine Gemeinschaftsinitiative der IHK Darmstadt, des Kreises Groß-Gerau und des Ingenieurdienstleisters Bertrandt. Der Landrat des Kreises Groß-Gerau, Enno Siehr, ist Schirmherr des Clusters, dessen Aufgabe einerseits die Koordination gemeinsamer Aktivitäten und Projekte ist und andererseits die Moderation zwischen den einzelnen Partnern innerhalb des Automobil-Netzwerkes. Auf diese Weise lassen sich Kooperationen initiieren, die über eine Bündelung von Kompetenzen ein breiteres Angebotsspektrum abbilden können - ein Aspekt, der gerade unter dem Gesichtspunkt, sich international zu behaupten, von unschätzbarem Wert ist.
Der globale Charakter wird innerhalb des Verbundes groß geschrieben. So ist es kaum verwunderlich, dass sich unter den mehr als 530 Mitgliedern viele internationale Unternehmen befinden. Zudem hat man sich über das EU-Projekt "Transnational Clustering in the Automotive Sector" (TCAS) mit weiteren europäischen Clustern vernetzt. Die Popularität, die das Cluster genießt, zeigt sich auch in der stetig zunehmenden Zahl der Mitglieder. Denn jedes Unternehmen, das an der Wertschöpfung von Synergien interessiert ist, kann sich dem Automotive Cluster anschließen. Ein Erfolgsmodell, wie sich nicht zuletzt in der Prämierung durch den ersten Clusterwettbewerb des Landes Hessen 2008 dokumentiert.
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