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Nach Kürzungen wieder mehr Geld

Hessen gibt Hochschulen mehr Geld

Die hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, erklärte am 24. April in Wiesbaden, dass die im Hochschulpakt 2020 vorgesehenen Gelder deutlich erhöht würden. So seien allein im laufenden Haushaltsjahr 2012 Bundes- und Landesmittel von jeweils 71 Millionen Euro im Rahmen des Hochschulpakts 2020 für Hessen vorgesehen.
Zuvor allerdings waren die Ausgaben für Hochschulen deutlich gekürzt worden.

Der seit 2007 laufende Hochschulpakt 2020 soll Hochschulen in die Lage versetzten, steigende Studierendenzahlen zu bewältigen und sich im internationalen Wettbewerb zu profilieren.

Der Bildungsfinanzbericht zeige, dass Hessen seine Hochschulausgaben in den Jahren von 2005 bis 2010 um gut 494 Millionen Euro auf rund 1,82 Milliarden Euro gesteigert habe. Das entspreche einem Anstieg um rund 37 Prozent, womit das Land bundesweit mit Abstand an der Spitze liege. Im Bundesdurchschnitt seien die Ausgaben um gut 18 Prozent gestiegen.

Insbesondere die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) würden durch die steigenden Studierendenzahlen gestärkt; deren Anteil liege bei 66 Prozent des Zuwachses. 23 Prozent entfielen auf die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, während die Sprach- und Kulturwissenschaften einen leichten Rückgang um 73 Erstsemester im Zeitraum 2007 bis 2010 verzeichneten.

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Neue Marke für südhessische IT-Unternehmen

Logo: Gemeinsam sichtbar werden

IT-Unternehmen aus der Region können ab sofort mit dem neuen Logo „Partner im Software-Cluster“ zeigen, dass sie Teil des bundesländerübergreifenden Software-Clusters sind. Der Software-Cluster ist ein Verbund von IT-Unternehmen zwischen Darmstadt, Karlsruhe, Kaiserslautern und Saarbrücken. Er spricht mit dem neuen Logo mehr als 6.000 Unternehmen im Bereich Software- und IT-Dienstleistungen in Südhessen an.

„Durch die Verwendung des neuen Logos „Partner im Software-Cluster“ können die Unternehmen zeigen, dass sie Teil eines IT-Hotspots sind. Diese Tatsache ist vielen Unternehmen bislang nicht bewusst“, sagt Andrea Dirsch-Weigand vom Unternehmensnetzwerk „IT for work“ der IHK Darmstadt. Denn die meisten Beschäftigten im Wachstumsbereich Software- und IT-Dienstleistungen gäbe es in Europa nicht etwa in den Großräumen München, Paris oder London, sondern im Software-Cluster zwischen Darmstadt, Karlsruhe, Kaiserslautern und Saarbrücken. „Die Unternehmen dieser Region können von einem positiven Image-Effekt profitieren“, sagt Dirsch-Weigand.
Dazu müssen sich die Unternehmen einmalig auf der neuen Business-Plattform www.software-cluster.org registrieren. Danach können sie das „Partner im Netzwerk“-Logo kostenlos für die Außenkommunikation verwenden. „Unser Ziel ist es, gemeinsam eine starke Marke ‚Software-Cluster’ aufzubauen, die weltweit für innovative Software-Unternehmen und -Produkte „Made in Germany“ steht und von der am Ende alle in der Cluster-Region profitieren“, sagt Dirsch-Weigand.

Mit der Anmeldung auf der neuen Business-Plattform www.software-cluster.org/de/mein-cluster ist die kostenlose Nutzung des Logos “Partner im Software-Cluster” für die eigene Kommunikation verbunden. Die Business-Plattform ermöglicht in Zukunft zudem eine stärkere virtuelle Vernetzung sowie das Finden von neuen Partnern, etwa indem effizient nach möglichen Entwicklungs- oder Geschäftspartnern gesucht werden kann. Mittelfristig sollen auch Bietergemeinschaften für gemeinsamen Einkauf von Produkten hinzukommen.
Bereits jetzt sind Deutschlands größte Software-Unternehmen und die renommiertesten Informatik-Fakultäten darunter verbunden.

komplette Pressemeldung
IT for work Software Cluster

33 Millionen Euro Förderung nur für TU Darmstadt

Gut gebrüllt LOEWE

Von der neuen Förderstaffel der Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) profitieren auch die bereits in der ersten Staffel geförderten LOEWE-Zentren CASED und AdRIA sowie der LOEWE-Schwerpunkt Eigenlogik der Städte der TU Darmstadt.
Nun hat das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst eine Förderung für die kommenden drei Jahre zugesagt in Höhe von insgesamt 33,2 Millionen Euro.

Das Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) zählt heute zu den größten interdisziplinären IT-Sicherheitsforschungszentren in Europa. Mehr als 170 Fachleute forschen in CASED daran, die Informationstechnologie in unserer Umgebung langfristig sicher zu gestalten. Dabei betrachten sie die gesamte Sicherheitskette vom Schutz der Daten über die Sicherheit eingebetteter Hard- und Softwaresysteme, sichere Dienste und Geschäftsprozesse bis hin zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Das Zentrum Adaptronik – Research, Innovation, Application (AdRIA) arbeitet daran, die wissenschaftlich-technischen Hürden der Schlüsseltechnologie Adaptronik zu überwinden und bietet Spitzenforschung für den Markt der Adaptronik an. Dazu integriert es die Fachgebiete Maschinenbau, Material- und Geowissenschaften, Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik, Mathematik und Chemie. An der TU Darmstadt wurde ein Forschungsschwerpunkt Adaptronik eingerichtet. Längerfristig soll ein neues Fraunhofer-Institut für Adaptronik entstehen.

Der LOEWE-Schwerpunkt „Eigenlogik der Städte“ erarbeitet eine qualitative Typologie der Städte, welche die Andersartigkeit von Städten aufgreift und Strategien der „eigenständigen“ Profilbildung deutlich macht. Untersucht werden besonders sozialökologische und informationsökonomische lokale Entwicklungen.

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie

Preise für Laseroptik, Simulationssoftware und kaltes Schweißen

Für erfolgreiche Forschungs- und Etwicklungszusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie hat der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch drei Projekte mit dem Kooperationspreis des TechnologieTransferNetzwerks Hessen (TTN-Hessen) ausgezeichnet.
Gewinner sind das Projekt DISMAT, das sich der Entwicklung neuartiger Beugungsoptiken für die Bearbeitung von Lasermaterialien widmet; das Projekt AssistSim, das Simulationen für die Automotive- und Logistikbranche liefert sowie das Projekt "Grundlagen und Mechanismen des EMPT-Schweißens", ein neues Verfahren, mit dem unterschiedliche Metallbleche mit Elektromagnetischer Pulstechnologie verschweißt werden. Im TechnologieTransferNetzwerk Hessen (TTN-Hessen) sind die hessischen Hochschulen und führenden Wirtschaftsverbände zusammengeschlossen, um ihre Angebote zum Wissens- und Technologietransfer miteinander zu vernetzen. Mittelständische Unternehmen sollen so leichteren Zugang zum wissenschaftlichen und technologischen Potenzial sowie anwendungsorientierten Know-how der Wissenschaft erhalten.

Transferforum Hessen

Arbeitsagenturen in Hessen

Hilfe bei Suche nach ausländischen Fachkräften

Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst; Auch hessische Unternehmen bekommen abhängig von der Region und der Branche bereits den Fachkräftemangel zu spüren. So bleiben manche Stellen im Maschinen- und Fahrzeugbau oder in Gesundheitsberufen bereits unbesetzt.

Die Agenturen für Arbeit unterstützen deswegen ab sofort hessische Arbeitgeber bei der Suche nach ausländischen Fachkräften. Die regionalen Arbeitgeberservices der Agenturen stehen dafür in engem Kontakt mit der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit in Bonn. Die Mitarbeiter rekrutieren Ingenieure und technische Fachkräfte, Ärzte und Gesundheitspersonal sowie Mitarbeiter für die Landwirtschaft und das Hotel- und Gastronomie-Gewerbe.

Interessierte Arbeitgeber können sich in einem ersten Schritt an ihre ortsansässige Agentur für Arbeit wenden.
Unter der Telefonnummer 01801 / 66 44 66 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) sind die Vermittler durchgängig von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Vollständige Pressemeldung

© Parris Cope - Fotolia.com

Wettbewerbsfähigkeit von FrankfurtRheinMain erhöhen

Einzigartiges Bündnis stärkt die Region

Vertreter aus Wissenschaft, öffentlicher Hand und Wirtschaft haben die „Clusterstrategie FrankfurtRheinMain“ gestartet, um die Region im nationalen und internationalen Wettbewerb zu stärken. Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt und die Stadt Darmstadt sind beteiligt. Von einem Cluster spricht man, wenn in einer Region alle wichtigen Netzwerkpartner einer Branche angesiedelt sind. FrankfurtRheinMain hat zwar auf nationaler Ebene ein Alleinstellungsmerkmal mit Netzwerkaktivitäten in den vier Bereichen „Finance“, „IT“, „Logistics and Mobility“, „Pharma“. Zudem existieren hier mehr als 70 Netzwerke in wichtigen Zukunftsfeldern. Doch ob FrankfurtRheinMain auch eine zukunftsfähige Clusterregion ist, soll nun untersucht werden. Susanne Jung von der IHK Darmstadt geht davon aus, dass die Strategie "helfen (wird), unsere bisher verfolgte eigene Strategie zur Stärkung unserer Engineering Region Darmstadt Rhein Main Neckar zu komplettieren.“ Bis Sommer 2012 eine von allen gemeinsam entwickelte und getragene regionale Clusterstrategie vorliegen. FrankfurtRheinMain

Ausgezeichnete Bildungsidee

Ganzheitliche Bildung für alle

Eine Bildungsidee aus Bensheim hat es geschafft: Sie wurde im bundesweiten Wettbewerb "Ideen für die Bildungsrepublik" prämiert. Das Konzept „Active Learning“ der Geschwister-Scholl-Schule ist einfach und effektiv: In drei Phasen – gemeinsames Mittagessen, betreutes Lernen und gemeinsamer Sport – werden vor allem Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligtem Umfeld gefördert, denen es an der notwendigen Unterstützung durch die Familie fehlt. Sprachförderung und gezielte Integrationsmaßnahmen sollen die Schüler optimal auf ihren Schulabschluss und das spätere Berufsleben vorbereiten. Dazu zählt auch ein warmes Essen am Tag. Aus der Idee entstand der gemeinnützige Verein Active Learning, der sein Konzept an unterschiedlichen Schulen der Region anbietet. Interessierte können sich an den Verein wenden, der sie auch bei der Suche nach Sponsoren unterstützt. Ziel ist, schulische, sportliche und soziale Bildung zu verbinden.
Active Learning e.V.

Weiterbildung

Ressourceneffizienz lässt sich lernen

Die zunehmende Verknappung natürlicher Rohstoffe macht den effizienten Einsatz von Material und Energie immer dringlicher, zumal die Materialkosten in deutschen Produktionsbetrieben bei rund 45% der Gesamtkosten liegen. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) durchschnittlich 200.000 € eingespart werden können.
In Weiterbildungen für den effizienten Einsatz von Material lernen Berater und Mitarbeiter von KMU, Projekte zur Material- und damit Ressourceneffizienz durchzuführen. Ein Kurs findet beispielsweise an der IHK Darmstadt statt, Begnn: 12. Oktober, Anmeldeschluss ist der 30. September.
VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH

Umfrage

Was tun mit Konversionsflächen?

Infolge des Abzugs der US-Streitkräfte aus der Region Rhein-Neckar werden bis zum Jahr 2015 mehr als 750 Hektar bislang militärisch genutzter Flächen frei. Die Umwandlung (Konversion) dieser Flächen in zivil genutzte Grundstücke wird viele Jahre in Anspruch nehmen, ist aber auch eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Rhein-Neckar. Um mehr über die Interessen der regionalen Unternehmen zu erfahren, hat die IHK Rhein-Neckar eine Umfrage gestartet. Bis zum 30. August können Firmeninhaber ihre Anforderungen an die frei werdenden Flächen mitteilen. Zur Umfrage

Förderung von F&E-Projekten

Unternehmersprechtage Innovationsförderung

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) haben weniger Ressourcen für innovative Forschungs- und Entwicklungs-Projekte als große Konzern. Wer dennoch ein eigenes F&E-Projekt oder gemeinsam mit Partnern aus Hochschule beziehungsweise Wirtschaft neue Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen vorantreiben möchte, kann sein Vorhaben im Rahmen eines Sprechtags der regionalen Industrie- und Handelskammern vorstellen. Experten der IHK-Innovationsberatung Hessen, des Enterprise Europe Network Hessen (EEN Hessen), des TechnologietransferNetzwerk Hessen, der Hessen Agentur und der WIBank beantworten zudem Fragen zu Fördermöglichkeiten und unterstützen KMU bei der Suche nach Kooperationspartnern. Nicht zuletzt zeigen sie Vermarktungsmöglichkeiten im Ausland auf. Die Unternehmersprechtage finden statt am

30. August 2011 in der IHK Frankfurt am Main
15. September 2011 in der IHK Kassel
22. September 2011 in der IHK Gießen-Friedberg

Die Einzelgespräche dauern jeweils 45 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein Orientierungsgespräch per Telefon und/oder eine kurze Projektskizze zu Ihrem Vorhaben. Mehr

Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar

Innovationspreis zu vergeben

Um den MRN-Innovationspreis bewerben können sich Forscher und Entwickler, die ihren Arbeitsort in der Metropolregion Rhein-Neckar oder der TechnologieRegion Karlsruhe haben und in einem der fünf Bereiche tätig sind:

* Biotechnologie und Medizintechnik
* Informations- und Kommunikationstechnik
* Umwelt- und Energietechnik
* Materialien und Werkstoffe
* Life Sciences und Gesundheit

Der MRN-Innovationspreis wird für Projekte verliehen, die sich klar vom gegenwärtigen Stand der Forschung und Technik abgrenzen. Die Innovation soll eine zu erwartende Neuerung durch Anwendung neuer Techniken und Verfahren darstellen. Sie kann am Markt bereits eingeführt oder an der Schwelle zur Markteinführung stehen. Besondere Beachtung finden zum einen der Grad der Umsetzungsfähigkeit bzw. der Marktreife, zum anderen die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hiervon sollen positive Wirkungen für die Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Rhein-Neckar ausgehen. Es können sowohl Eigenbewerbungen eingereicht, als auch geeignete Bewerber vorgeschlagen werden.

Die Ausschreibungsunterlagen 2011, Informationen zu Dotierung und Jury finden Sie hier.

Vermittlung geschäftlicher Kontakte

Kooperationspartner in Europa finden

Der Zugang zu internationalen Märkten, grenzüberschreitende Kooperationen und Networking sind auch für kleine und mittelständische Unternehmen heute nicht mehr verzichtbar. Ohne grenzüberschreitende Kooperationen ist Expansion kaum noch möglich. Gerade KMU tun sich aber bei der internationalen Vermarktung ihrer Produkte, Technologien und Dienstleistungen leichter, wenn sie auf die Unterstützung engagierter Experten bauen können. Hier unterstützt das Enterprise European Network (een) der Hessen Agentur hessische Firmen und hilft ihnen bei der Suche nach marktorientierten und technologieorientierten Kooperationspartnern im europäischen Ausland. So lassen sich neue Kontakte leichter knüpfen und bestehende Verbindungen ausbauen. Auch den Zugang zu EU-Fördermitteln erleichtert das een-Hessen. Mehr

Innovation und Arbeitsplätze für die Region

House of IT

Die hessische Landesregierung und Partner stellten am 14. März 2011 ihre Pläne zur Gründung eines House of IT (HIT) vor. HIT ist eine Gründungsinitiative aus Regierung, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Software-Unternehmen und IT-Dienstleistern sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Mit HIT will die Informationstechnologie-Branche ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Stärken weiter vernetzen und die Region Frankfurt-Rhein-Main mit Schwerpunkt Darmstadt als herausragenden IT-Standort national und international noch bekannter gemacht werden. Schwerpunkte werden Weiterbildung und Lehre, Hilfe bei Unternehmensgründung und Wachstum sowie Forschung/Wissens- und Technologietransfer sein. Kleine und mittelständische IT-Firmen sind als Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartner willkommen. Mehr

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