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Aktuelles

Wenn sich eine Region ganz der Innovation und dem Fortschritt verschrieben hat, dann bringt sie auch regelmäßig Neuigkeiten und Wissenswertes hervor. Unabhängig davon, ob es sich um neue Firmengründungen oder aktuelle Wettbewerbe, um neue Forschungserkenntnisse oder innovative Ideen handelt, aus der Engineering Region gibt es immer etwas zu berichten.

Hier finden Sie die wichtigsten aktuellen Neuigkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik.

© Charles Taylor/Fotolia

Made in Darmstadt Rhein Main Neckar

Die Engineering Region auf rheinmain tv

Im Rahmen unserer Sendung "wirtschaft konkret" werden Firmen, Forschungseinrichtungen und lokale Initiativen vorgestellt, die die Stärken und die Innovationsfähigkeit in der Engineering Region zeigen. In der aktuellen Ausgabe sehen Sie ...

TU Darmstadt koordiniert EU-Projekt

Neue Technologien sollen KMU wettbewerbsfähiger machen

ADVENTURE heißt das EU-Projekt, das kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der Fertigungswirtschaft auch auf globalen Märkten konkurrenzfähiger machen soll. Hierfür soll die Internetplattform ADVENTURE den Mittelständlern helfen, Kooperationen durch die Integration ihrer IKT-Systeme zu vereinfachen und zu fördern. In solchen "virtuellen Fabriken" können sie kooperieren, um Kosten- und Produktionseffizienz zu steigern und Synergieeffekte zu nutzen.
Mit der Plattform sollen Interessierte künftig gesamte Wertschöpfungsketten modellieren und passende Partner finden können. Aber es sollen auch alle Beteiligten jederzeit über den aktuellen Produktions- und Lieferstatus ihres Produktes informiert sein und so zum Beispiel bei Verzögerungen den Prozess dynamisch anpassen können. Adventure

Neues Verfahren ermöglicht Früherkennung

Alzheimer über die Nase nachweisen

Die Alzheimer-Krankheit kann neuerdings über Eiweiß-Ablagerungen in der Nasenschleimhaut nachgewiesen werden - und das schon Jahre vor ihrem Ausbruch. Das neue Diagnoseverfahren zur Früherkennung haben Chemiker der TU Darmstadt und Pathologen vom Klinikum Darmstadt entwickelt. Sie stellten fest, dass sich Ablagerungen des Tau-Proteins, die bei Alzheimer-Patienten zum Absterben betroffener Hirnzellen führen, bereits vor Beginn einer Demenz in der Nasenschleimhaut nachweisen lassen.
Die Alzheimer-Erkrankung ist bislang nicht heilbar und nur schwer zu diagnostizieren. Hierfür werden aufwendige radiologische Verfahren wie die Computer- oder Magnetresonanztomografie, Berichte von Angehörigen oder Gedächtnistests verwendet. Eine Früherkennung ermöglichen diese Verfahren allerdings kaum. Alzheimer früher erkennen

Innovations- und Wachstumspreis des Landes Hessen

Energie Draht für neuartige Messsysteme

Das Familienunternehmen Wachendorff Automation GmbH & Co.KG aus dem hessischen Geisenheim hat einen der Preise Hessen-Champoions 2011 in der Kategorie Innovation erhalten.
Die Firma entwickelt und fertigt seit mehr als zwanzig Jahren industrie- und automotivrobuste Drehgeber, die für die genaue Messung von Drehzahlen, Geschwindigkeiten oder Positionen benötigt werden, sowie andere Messsysteme.
Wachendorff entwickelte den „EnDra“ (Energie Draht), mit dessen Hilfe die mechanische Energie eines Drehgebers in elektrische Energie umgewandelt wird, welche die Anzahl der Umdrehungen dann in einen elektrischen Zähler schreibt.

Wachendorff entwickelt aber auch kundenspezifische Lösungen, wofür es modernste Entwicklungs- und Fertigungstechnologien verwendet und intensiv mit Kunden, Fachhochschulen, Universitäten und Fachverbänden zusammen arbeitet.
Hessen-Champions 2011

Wissenschaft und Wirtschaft rücken zusammen

Hessische Medizintechnik erhält Schub

24. November: An der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) wurde das "Anwenderzentrum Medizintechnik" in Betrieb genommen. In dem Neubau, der aus Fördermitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Hessischen Wirtschaftsministeriums und der Europäischen Union finanziert wurde, sind auf einer über 1300 Quadratmeter großen Fläche Labore und Büroflächen entstanden. Die Räume sollen je zur Hälfte von jungen Unternehmen der Medizintechnik und für Kooperationsprojekte zwischen Technischer Hochschule und Wirtschaft genutzt werden.
In Bezug auf die Innovationspolitik des hessischen Wirtschaftsministeriums bildet die Medizintechnik einen Schwerpunkt. Die Maßnahmen wenden sich an die überwiegend mittelständisch strukturierte Branche in der Region.
Landesportal Hessen

Gebündelte Kompetenzen für Fahrzeugassistenzsysteme

Das intelligente Auto kommt

Die TU Darmstadt und der Automobilzulieferer Continental haben sich zusammen getan, um neue Fahrerassistenzsysteme zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts PRORETA 3 sollen Systeme entwickelt werden, die helfen, Unfälle zu vermeiden beziehungsweise die Folgen von Unfällen deutlich zu reduzieren. Bislang gibt es lediglich einzeln funktionierende Systeme wie Ausweichhilfen und Auffahrwarnungen. Das künftige System soll die Lücken zwischen bereits existerienden Einzelsystemen schließen. Auch ein teilweise autonomes Fahren des Autos ohne menschliches Zutun soll möglich werden. Einen ersten Prototyp eines solchen unfallvermeidenden Fahrzeugs will das Projektteam schon in drei Jahren vorstellen. PRORETA 3

Technologietransfer in Hessen

Technologiebörse der IHK neu gestartet

Egal welche Technologie man sucht: vom Lizenzangebot für die Serienproduktion von energieeffizienten „Bio-Kaminen“ über Computerverfahren zur Erkennung von Gestensprachen bis hin zu Partnern für neue Technologieprojekte zur Wärmerückgewinnung aus Luft und Abwasser,. Auf der Online-Plattform "IHK-Technologiebörse" können Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und freie Erfinder kostenlos nach Technologieangeboten und –gesuchen stöbern. Ein Klick auf die interaktive Landkarte genügt, und schon wird die Suche auf eine Region begrenzt. Zu den zahlreichen neuen Funktionen gehören unter anderem auch individualisierte Suchprofile. Die IHKs vor Ort - eine Liste ist auf der Plattform auch zu finden - geben weiterführende Informationen zu einzelnen Inseraten und stellen den Kontakt zwischen Anbietern und Nachfragern her.
IHK-Technologiebörse

Neue Fraunhofer-Projektgruppe

Rohstoff-Kreisläufe im Blick

Anfang September hat die neu gegründete Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS ihre Arbeit aufgenommen. Die Experten widmen sich folgenden Aufgaben: Wie lassen sich wertvolle Rohstoffe, die in vielen Produkten stecken, intelligent und kostengünstig zurück gewinnen und nachhaltig wieder verwerten? Wie kann man ein Produkt von vornherein so gestalten, dass Recycling und Nachnutzung optimal möglich sind?
Hintergrund ist die Tatsache, dass nicht nur die Nachfrage für Rohstoffe wie Kupfer, Nickel, Eisen, Öl, Kohle und Co. kontinuierlich steigt, sondern auch die Preise. 2010 schoss der Rohstoffpreisindex des Weltwirtschaftsinstituts um mehr als 30 Prozent nach oben. Und die Wachstumsdynamik in den Schwellen- und Entwicklungsländer wird die Nachfrage nach Rohstoffen auch weiterhin vervielfachen, insbesondere bei den raren Metallen und Seltenen Erden.
Fraunhofer IWKS

Südhessen bündelt Kompetenzen

Region ist Perle der Automatisierungstechnik

Die Region hat das Potenzial, auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik "die führende Position in Deutschland einzunehmen“, sagt Richard Jordan, Netzwerkmanager der Automatisierungsregion und Innovationsberater der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt. Dies zeigt jetzt eine aktuelle Studie des Netzwerks „Automatisierungsregion Rhein Main Neckar“, die die Technische Universität (TU) Darmstadt im Auftrag der IHK Darmstadt erstellt hat. Im Bereich der Automatisierungstechnik bescheinigt die Studie der Region eine außergewöhnlich hohe Kompetenz. Denn in Südhessen sind überdurchschnittlich viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Feldern Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Mechatronik, Mikrosystemtechnik sowie Informatik tätig. Rund 500 Unternehmen und 50 Hochschuleinrichtungen, die sich mit Automatisierungstechnik beschäftigen, sind in das Netzwerk eingebunden.
Über die Studie Automatisierungsregion

© lily - Fotolia.com

141 Millionen Euro für mehr Forschung

Vier neue Forschungsinstitute in Hessen

Das Land Hessen stärkt in den nächsten Jahren die außeruniversitäre Forschung und will dazu vier Institute fördern: die Ansiedlung eines Max-Planck-Instituts für Empirische Ästhetik in Frankfurt am Main, die Integration des Deutschen Kunststoffinstituts Darmstadt in das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, die Gründung einer neuen Fraunhofer-Projektgruppe für Werkstoff-Kreisläufe und Werkstoff-Substitution (IWKS) in Hanau mit dem mittelfristigen Ziel der Einrichtung eines Fraunhofer-Instituts sowie das Ernst-Strüngmann-Institut in Frankfurt am Main. Das Land investiert hierfür in den kommenden zehn Jahren rund 141 Millionen Euro.
18.8.2011, Hessisches Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Neuartiger Sprengstoff-Detektor

Ein Sprengstoff-Molekül genügt für den Nachweis

Materialwissenschaftler der TU Darmstadt haben gemeinsam mit der Hochschule RheinMain einen Nano-Sensor entwickelt, der die bislang kaum nachweisbare, aber hochexplosive Chemikalie Pentaerythrityltetranitrat (PETN) aufspürt. Weder Flughafenscanner noch Sprengstoffhunde erkennen PETN, da es minimal flüchtig ist und nur wenige Moleküle an die Umgebungsluft abgibt. Im Sensor durchwandert die Raumluft eine Struktur aus Nanoröhrchen. Kommen diese Röhrchen mit einem PETN-Molekül in Berührung, ändert sich ihre elektrische Leitfähigkeit Hierfür genügt bereits ein einzelnes Sprengstoffmolekül unter 10 Milliarden Luftmolekülen. PETN wurde in jüngster Zeit häufig von Terroristen verwendet. Mehr

Metropolregion Rhein-Neckar erfolgreich im Wettbewerb

Rhein-Neckar mit Energiespeichersystemen auf dem Vormarsch

Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN) hat mit ihrem Antrag
„StoREgio – Entwicklung und Anwendung intelligenter, stationärer
Energiespeichersysteme“ die Endrunde im Spitzencluster-
Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
erreicht. Die insgesamt elf Finalisten müssen bis 30. September
ihre vollständigen Cluster-Strategien ausarbeiten, bis Januar 2012 fällt das BMBF dann die endgültige Entscheidung über die Fördermittel. Es werden bis zu fünf Cluster über einen
Zeitraum von fünf Jahren mit jeweils bis zu 40 Mio. Euro unterstützt.
Die Bundesmittel müssen in gleicher Höhe von den regionalen Partnern
aus Wirtschaft und Wissenschaft gegenfinanziert werden.
Vollständige Pressemitteilung

LOEWE-Förderung für weitere drei Jahre

Spitzenforschung in Adaptronik

Das Land Hessen hat nun die Förderung des LOEWE-Zentrums AdRIA um drei weitere Jahre bewilligt. Im Rahmen der Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz LOEWE erhält AdRIA rund 18,4 Millionen Euro. „Mit dieser Bewilligung stärkt das Land Hessen den Aufbau eines weltweit einmaligen Zentrums für Adaptronik und gewährleistet Kontinuität in der internationalen Spitzenforschung am Standort Darmstadt“, sagt Prof. Holger Hanselka, Direktor des Fraunhofer-Institutes für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und zugleich Vize-Präsident der TU Darmstadt,
Adaptronik gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Sie ermöglicht es Bauteilen, sich aktiv an veränderliche Umgebungs- und Betriebsbedingungen anzupassen. Die dadurch möglichen Funktionsvorteile eröffnen nicht nur nachhaltige Produktinnovationen beispielsweise in den Bereichen Lärmreduktion oder auch Leichtbau- und Zuverlässigkeitsoptimierung, von der zahlreiche Branchen profitieren, darunter Automobilbau, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeuge aller Arten, aber auch Medizintechnik. Mehr

TU Darmstadt: MINT-Fächer im Fokus

Millionenförderung für "Qualitätspakt Lehre"

Die TU Darmstadt hat sich mit ihrem Projekt „Kompetenzentwicklung durch interdisziplinäre Vernetzung von Anfang an“ (KIVA) beim bundesweiten Förderprogramm „Qualitätspakt Lehre“ durchgesetzt. Beantragt hatte sie eine Förderung von 13,3 Millionen Euro.
Ziel des Projektes ist die Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität, wodurch langfristig mehr junge Menschen für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistert werden sollen. In diesen Fächern herrscht schon heute vielerorts ein Mangel an Nachwuchskräften. Mit KIVA soll außerdem die interdisziplinäre Vernetzung in der Lehre intensiviert und das studentische Engagement bereits in der Studieneingangsphase verbessert werden. Mehr

Logistikstudie der IHK Darmstadt

Spitzen-Standort für Logistikbranche

Die Region Darmstadt Rhein Main Neckar ist mit fast 5.000 Unternehmen und mehr als 51.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im bundesweiten Vergleich ein wichtiger Logistikstandort. Das liegt unter anderem an der verkehrstechnisch günstigen Lage deutschland- und europaweit. So haben sich hier größere Logistiker, Flughafenspediteure und Zentrallager niedergelassen. Das sind Ergebnisse der aktuellen Logistikstudie, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt und die Technische Universität (TU) Darmstadt in Zusammenarbeit mit Logistik RheinMain durchgeführt haben.
Positiv ist vor allem die Bewertung des Standortes durch die Logistikbranche vor Ort. „Im direkten Vergleich zu Deutschland schneiden wir besser ab“, sagt Susanne Jung, Leiterin des Geschäftsbereichs Standortpolitik der IHK Darmstadt. „Das heißt aber nicht, dass wir uns ausruhen können. Die Studie zeigt auch deutlich, dass es noch eine Reihe von Faktoren gibt, die in Zukunft verbessert werden müssen, um der Branche in der Region optimale Wirtschaftsbedingungen zu bieten“, sagt Jung. Dazu zählt unter anderem Verkehrsbelastung beziehungsweise nicht ausreichende Verkehrsinfrastruktur: Probleme hat die Branche aber auch bei der Suche nach Fachkräften.
Weitere Informationen: IHK Darmstadt, Dok.-Nr. 99430

Architektursommer Rhein-Main 2011

Impulse: Europa wohnt

Der Bund Deutscher Architekten (BDA) ­ Gruppe Darmstadt veranstaltet am Freitag, dem 20., und Samstag, dem 21. Mai, in der Kunsthalle Darmstadt ein zweitägiges Symposium zum Thema "Europa wohnt". Hierzu werden herausragende junge Architektenteams aus ganz Europa eingeladen, die über ihre Projekte und aktuelle Tendenzen im Wohnungsbau berichten: Eingeladen sind: ATELIER KEMPE THILL (Niederlande), bevk+perovic (Slowenien), Buchner+Bründler (Schweiz), dosmasunoarquitectos (Spanien), EM2N (Schweiz), nijric+ (Kroatien), OFIS (Slowenien), SeArch (Niederlande). Das Symposium ist der Auftakt der Stadt Darmstadt des Architektursommers Rhein-Main 2011, der im Zusammenschluss von den vier hessischen Metropolen Frankfurt/Main, Darmstadt, Offenbach und Wiesbaden stattfindet. Mehr

Hessen ModellProjekte

Neuartige Materialien für Bruchheilung

Im Rahmen des Förderpogramms Hessen ModelProjekte hat die aap Biomaterials GmbH & Co. KG aus Dieburg zusammen mit dem Universitätsklinikum Gießen und rent a scientist GmbH, einem weltweit führenden Hersteller von Silber-Nanopartikeln und Entwickler neuer Applikationen, eine Technologie entwickelt, um Osteosynthesematerialien mit einer antiinfektiven Oberflächenbeschichtung zu versehen. Osteosynthesematerialien, z. B. Platten, Schrauben, Nägeln, Pins, sind zumeist aus Metall und werden bei der operativen Versorgung von Knochenbrüchen und anderen Knochenverletzungen eingesetzt. Ziel ist dabei die Fixierung der zueinander gehörigen Fragmente während der Bruchheilung. Über Osteosynthesematerialien können während einer Operation gefährliche Keime in den Körper gelangen. Mehr

BMBF fördert neues Kompetenzzentrum

Europäisches Zentrum für IT-Sicherheitsforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Zuschlag für den Aufbau eines Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit vergeben: Der Gewinner ist die TU Darmstadt. Ziel des neuen Spitzenforschungs-Zentrums „European Center for Security and Privacy by Design“ (EC-SPRIDE), ist es, die Nutzer von Informationstechnologie vor Betrug, Missbrauch, Sabotage und Ausspähung zu schützen. Am Aufbau wird sich auch das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie Darmstadt (Fraunhofer SIT Darmstadt) beteiligen. Das BMBF fördert die drei Zentren mit insgesamt rund 17 Millionen Euro für zunächst vier Jahre. Mehr

Schutzmaßnahmen im Blick

Centrum gegen Pruduktpiraterie eröffnet

Das neue Centrum für Angewandte Methoden gegen Produktpiraterie CAMP der TU Darmstadt wurde am 24. Februar 2011 eröffnet. CAMP bündelt Kompetenzen aus den Bereichen technische und organisatorische Schutzmaßnahmen, Risikobewertungen und gewerbliche Schutzrechte. Es betreibt gemeinsam mit der Industrie Forschungprojekte und will Unternehmen helfen, ihr Know-how effektiv zu schützen. Ein erster Workshop informierte Unternehmer aus dem Maschinen- und Anlagenbau zu nachhaltigem Schutz durch IT-Sicherheitsinnovationen.
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Netzwerk für Entwicklung von Unternehmenssoftware

Software-Cluster ausgezeichnet

Der Software-Cluster in Südwestdeutschland, Europas leistungsstärkstes Netzwerk für die Entwicklung von Unternehmenssoftware, wurde unter dem Motto „Digital veredelt“ als einer von 365 Orten im Rahmen der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ausgewählt.
Rund um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe,Saarbrücken und Walldorf, konzentrieren sich Akteure der Software-Entwicklung in einer Dichte wie kaum irgendwo sonst auf der Welt. Große Unternehmen wie SAP AG und Software AG, zahlreiche hochinnovative Mittelständler, Universitäten und Forschungseinrichtungen bilden hier ein enges Netzwerk – oder auch Cluster – das die Region wettbewerbsfähig macht. Im Software-Cluster haben sich bislang 37 Akteure der Region zusammengeschlossen und arbeiten koordiniert daran, dieses europäische Silicon Valley für Unternehmenssoftware weiter auszubauen. Der Software-Cluster erforscht und entwickelt die notwendigen digitalen Technologien, um Unternehmen und deren Kunden sichere und vertrauenswürdige Anwendungen im Internet der Zukunft bereitzustellen. Der Bund unterstützt dieses Anliegen mit einer Förderung als Spitzencluster bis 2015 mit bis zu 40 Millionen Euro.
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Wettbewerb

Region der Ideen

Der bundesweite Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen ist eine gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Christian Wulff.

In der Engineering Region wurden im Rahmen des Wettbewerbs vier Standorte prämiert, die an den folgenden Tagen der Öffentlichkeit vorgestellt werden:

4. August 2011
Solardraisine

7. September 2011
IHK-Bildungs- und Mitmachportal Tecnopedia

8. November 2011
Roboterarm der BioRob GmbH

14. November 2011
Softwarecluster

Fraunhofer LBF

LOEWE-Zentrum AdRIA weiht neue Labore ein

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat im Januar hochmoderne Labore für die adaptronische Forschung offiziell eingeweiht. Diese sind Teil des im Rahmen der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz LOEWE seit 2009 bestehenden Zentrums AdRIA (Adaptronik – Research, Innovation, Application). Das Land Hessen, der Bund und die Fraunhofer-Gesellschaft realisierten die neuen Labore mit einer Investitionssumme von 6,8 Millionen Euro. Das LOEWE-Zentrum AdRIA ist Ausdruck der systematischen Vernetzung der Adaptronik-relevanten Kompetenzen und Ressourcen in der Region.
„Mit den neuen Laboren haben Forschungs- und Entwicklungspartner nun die besten Voraussetzungen, in diesem weltweit einmaligen Zentrum für Adaptronik Forschungsprojekte ganzheitlich und maßgeschneidert durchzuführen“, sagte Professor Holger Hanselka, Institutsleiter des Fraunhofer LBF. Dies sei ein weiterer Baustein, um nicht nur Märkten zu folgen, sondern auch selbst Zukunftsmärkte wie die Adaptronik zu gestalten.
Die Adaptronik gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Sie ermöglicht es Bauteilen, sich aktiv an veränderliche Umgebungs- und Betriebsbedingungen anzupassen. Daraus entstehen Produktinnovationen beispielsweise in vielen Bereichen der Bauwirtschaft, Automation, Medizintechnik und Sicherheitstechnik. Mehr

TU Darmstadt

Sensor verhindert Haltungsschäden

Ghaith Noman (im Bild) und Azam Mahmood, Studenten der Elektro- und Informationstechnik an der TU Darmstadt, haben ein kleines Gerät entwickelt, das Fehlhaltungen und Haltungsschäden im Rückenbereich vorbeugen und verhindern kann und damit beim TU-Ideenwettbewerb 2010 den dritten Platz erreicht.
Selbst merkt man eine Fehlhaltung oft nicht – oder erst dann, wenn der Schmerz schon einsetzt: Abhilfe verspricht die medizintechnische Sensorik aus der TU Darmstadt. Das Gerät kann aufgrund seiner geringen Größe – es ist nicht größer als ein USB-Stick – mit Hilfe eines doppelseitigen medizinischen Stickers auf der bloßen Haut angebracht werden. Sobald für eine gewisse Zeit eine falsche Rückenhaltung eingenommen wird, vibriert das Gerät und der Nutzer kann seine Haltung korrigieren. Mehr

ZTE Corporation aus Peking eröffnet neue Niederlassung

Neues Testlabor in Darmstadt

Der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE, weltweit einer der führenden Anbieter von Telekommunikationstechnik und Netzwerklösungen, weitet seine Präsenz in Deutschland aus. Das neue ZTE-Office in Darmstadt soll insbesondere den Partner Deutsche Telekom beim Aufbau moderner Netzinfrastrukturen in Deutschland unterstützen. Im Hinblick darauf wird ZTE im Jahr 2011 auch ein Testlabor in Darmstadt einrichten. In Darmstadt werden hierfür rund 20 neue Arbeitsplätze geschaffen. Mehr

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Erstmals Strahlenforschung an lebendem Tumorgewebe

Am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt wurde eine Krebstherapie mit Ionenstrahlen entwickelt, die seit gut einem Jahr in Kliniken Anwendung findet und sich durch hohe Heilungsraten und geringe Nebenwirkungen auszeichnet.

GSI-Wissenschaftler haben nun erstmals Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe mit Ionen bestrahlt, um dies grundlegend und systematisch zu erforschen. Langfristiges Ziel ist es, die schon jetzt sehr wirkungsvolle Therapie mit Ionenstrahlen so weiter zu entwickeln, dass die Bestrahlungs-Dosis auf den Tumor und außerdem individuell für jeden Patienten optimal eingestellt werden kann. Eine derartige Behandlung wäre ein neuer Ansatz, denn bislang werden bei Strahlentherapien vor allem die Beschaffenheit und die Position des Tumors berücksichtigt.

Die Untersuchungen sind möglich, weil es an der Universität Frankfurt erstmals gelungen ist, Proben von bestimmten menschlichen Tumoren herzustellen. Das von Patienten entnommene Tumorgewebe wird dabei so präpariert, dass es über Wochen am Leben bleibt. Weil diese Proben weitgehend den natürlichen Begebenheiten im Patienten entsprechen, können die Wissenschaftler bei der Bestrahlung Effekte beobachten, die auch bei der Behandlung von Patienten auftreten.
Mehr

Echtzeitsimulationen für die Industrie

Fraunhofer-Forscher entwickeln neue Simulationswerkszeuge

Bei der Flugzeugentwicklung beispielsweise sind am Computer erstellte Simulationen Standard. Das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD ist die weltweit führende Forschungseinrichtung für angewandtes Visual Computing und entwickelt Verfahren, die eine erste Simulation in Echtzeit ermöglichen. Die Berechnung einer exakten Simulation nimmt normalerweise sehr viel Zeit in Anspruch. Eine Simulation gibt zum Beispiel darüber Auskunft, ob der Auftrieb einer neuen Tragfläche besser als bei der herkömmlichen ist, Ist der Bauplan in den Rechner eingegeben, dauert es mehrere Stunden bis zu einem ersten Ergebnis. Mit dem neuen Verfahren liefert der Computer erste Simulationsergebnisse in Echtzeit. Zur Zeit konzentriert man sich im Fraunhofer IGD auf dynamische Strömungs- und Verformungssimulationen, die vor allem in der Luftfahrt- und Automobilindustrie benötigt werden. Mehr

TU Darmstadt auch in 3. Staffel erfolgreich

Drei weitere LOEWE-Schwerpunkte

Drei Projekte, 13 Millionen Euro erhält die Technische Universität Darmstadt im Rahmen des hessischen Forschungsförderungsprogramms „LOEWE“ (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) zu den Gewinnern. Am 24.11. 2010 übergab Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann an der TU Darmstadt die Bewilligungsbescheide und Urkunden.
Nach dem LOEWE-Zentrum „CASED“ und dem LOEWE-Schwerpunkt „Eigenlogik der Städte“ werden in der dritten Staffel drei weitere Schwerpunkte aus den Feldern Chemie, Informationstechnik und Wirtschaftswissenschaften gefördert, die unter der Federführung der TU Darmstadt stehen.

Dynamo PLV – Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr
Produktionsunternehmen werden im Rahmen der Globalisierung zunehmend Anknüpfungen an weltweit verteilte Wertschöpfungssysteme haben. Damit stoßen die Verkehrssysteme immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen. Mit dem geplanten Forschungsprojekt sollen für Wirtschaft und Politik Methoden und Instrumente bereitgestellt werden, die einen Entscheidungsprozess zur nahtlosen Gestaltung der Güter- und Informationsflüsse in Produktion, Logistik und Verkehr ermöglichen.

Cocoon – Kooperative Sensorkommunikation
Die Hälfte der Weltbevölkerung kann heute drahtlos und mobil kommunizieren. Für eine zukünftige Vernetzung von Nutzern, Rechnern und physikalischen Objekten an jedem Ort und zu jeder Zeit sind die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Methoden und Werkzeuge, die Entwicklung neuer Basistechnologien und neuer Kommunikationsparadigmen notwendig. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Etablierung eines interdisziplinären Schwerpunkts, der grundlegende wissenschaftliche Fragen der kooperativen Sensorkommunikation erforscht.

SOFT CONTROL – Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen effizient schalten
Das Projekt nutzt dünne Polymer- und Polymerhybrid-Schichten, die sich an funktionalen Grenzflächen mittels äußerer Reize wie zum Beispiel Licht oder elektrische Felder in ihrer Struktur reversibel schalten lassen und es dadurch erlauben, geeignet angekoppelte Folgeprozesse effizient zu modulieren. Eine der zentralen Fragen ist, welche durch externe Reize auslösbaren Strukturänderungen bei welchen Polymeren hinreichend homogene, schnelle und effiziente Schaltvorgänge ermöglichen.
Mehr

Bayerischer Staatspreis für Nachwuchsdesigner

Neues System zur Ölbekämpfung preisgekrönt

Für sein neuartiges System zur effektiven Ölteppichbekämpfung erhielt Boris Innecken, Absolvent des Studiengangs Industrie-Design an der Hochschule Darmstadt (h_da) Ende November den Bayerischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner.
Das ausgezeichnete System „Schwarm“ setzt Netzteppich gegen Ölteppich. Es soll im Falle einer Havarie zum Einsatz kommen, wie bei den jüngsten Ereignissen im Golf von Mexiko. Dann könnten vom Flugzeug aus im 50m-Abstand abgeworfene Bojen mit Gasdruck fast flächendeckend Schläuche aufgeblasen, die wiederum radialen Netze aufspannen und sich von unten her an die Ölschicht legen. Die fraktale Feinstruktur eines einzigen Netzes kann bis zu 2000 Quadratmeter Öl ohne Chemie binden und dessen Ausbreitung verhindern. Schiffe schleppen die vollgesogenen Netze
an Land. Dort lassen sich Öl, Netz und Bojen trennen und wiederverwerten. Auf See sind die Bojen über Radar, Licht und GPS einfach zu orten. Ultraschallerzeuger halten Seevögel fern. Mehr

Eines der weltweit größten Forschungsvorhaben in Darmstadt

Abkommen für internationales Beschleunigerzentrum

Neun Staaten haben Anfang Oktober in Wiesbaden das völkerrechtliche Abkommen über die Errichtung des Beschleunigerzentrums FAIR unterzeichnet, das am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entstehen wird. FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) ist eines der größten Forschungsvorhaben und komplexesten Beschleunigerzentren weltweit. Mit dem völkerrechtlichen Abkommen sind nun alle Weichen zu dessen Realisierung gestellt. Von den Kosten von rund einer Milliarde Euro trägt Deutschland knapp drei Viertel, Hessen übernimmt davon 90 Millionen Euro. „Mit FAIR stellen wir kosmische Materie im Labor her, das heißt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt stoßen in neue Dimensionen der Materie vor, wie zum Beispiel Antimaterie oder heiße Sternmaterie. Für ihre grundlegenden Forschungen werden sie neuartige Hochleistungscomputer entwickeln und erwarten Durchbrüche für neue Nanomaterialien sowie bio-medizinische Anwendungen", sagt Professor Horst Stöcker, der Wissenschaftliche Geschäftsführer von GSI. mehr

Neues Rechenzentrum in ehemaligem Bundesbank-Gebäude geplant

Daten wertvoller als Geld

DARZ - das ist die Abkürzung für das geplante Rechenzentrum in Darmstadt. Vor wenigen Wochen hat das Unternehmen DARZ das Dienstgebäude der Deutschen Bundesbank in Darmstadt erworben und plant darin die Errichtung eines modernen Rechenzentrums. Das Ziel von DARZ ist die höchste Sicherheit und Verfügbarkeit für Datenverarbeitung und -aufbewahrung zu gewährleisten. Die Inbetriebnahme des Rechenzentrums ist für das 3. Quartal 2011 geplant. Daten seien wertvoller als Geld heißt es auf der Website des Unternehmens - das erklärt vielleicht auch die Standortentscheidung...Mehr

Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich das Solar-Decathlon-Haus erklären.

Bundeskanzlerin Merkel besucht TU Darmstadt

Solar-Decathlon-Siegerhaus bildet Abschluss ihrer Energiereise

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat zum Abschluss ihrer Energiereise am 27.08.10 das Plus-Energie-Haus der TU Darmstadt besichtigt, das 2009 den internationalen Solar-Decathlon-Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Im Anschluss an die Besichtigung hat die Kanzlerin, die in Begleitung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen reiste, auf einer Pressekonferenz Bilanz gezogen. mehr zum Video

Entdeckung aus Darmstadt

Chemisches Element 112 heißt Copernicium

Professor Sigurd Hofmann, der Leiter des internationalen Entdeckerteams von Element 112 mit zwei Taufpaten des Elementes, Roland Koch, Hessischer Ministerpräsident und Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst.
Professor Sigurd Hofmann, der Leiter des internationalen Entdeckerteams mit Roland Koch und Eva Kühne-Hörmann.

Festliche Taufe: Das am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entdeckte chemische Element 112 wurde am Montag, den 12. Juli 2010 auf den Namen Copernicium getauft. Mit der symbolischen Taufe wurde der für alle Zeiten gültige Eintrag ins Periodensystem feierlich begangen. Copernicium ist 277-mal schwerer als Wasserstoff und das schwerste offiziell anerkannte chemische Element im Periodensystem. Mit dem Namen des Elements wird der große Astronom Nikolaus Kopernikus (1473-1543) geehrt. Taufpate war der Hessische Ministerpräsident Roland Koch.

Darmstadt Dribblers nach dem Finale in der Humanoid-KidSize-Kategorie, Foto: TU Darmstadt

Die Titelverteidiger

Darmstadt Dribblers erneut Weltmeister in der Humanoid-Liga

Bei den RoboCup-Weltmeisterschaften sind die Darmstadt Dribblers in der Humanoid-Liga (Kid-Size) erneut Weltmeister geworden. Bereits in der Vorrunde konnten die Darmstadt Dribblers mit zwei Siegen überzeugen, und in der Zwischenrunde gewannen sie alle drei Spielen, was ihnen den Einzug ins Halbfinale sicherte. Mit einem 7:1 im Endspiel gegen FUmanoids haben sie ihren Titel von 2009 souverän verteidigt. Die Gesamtbilanz: 8 Spiele, 8 Siege, 74:2 Tore.

Europas größter Softwarecluster: über 80 Millionen Euro für Forschung

Software-Cluster gewinnt Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am 26.01.2010 die Sieger der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs bekannt gegeben. Unter den Gewinnern ist auch Europas größter Softwarecluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“. Der Cluster gilt als „Silicon Valley“ Europas und erstreckt sich über die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf. Auch das Software-Cluster Rhein Main Neckar, dessen Management bei der IHK Darmstadt angesiedelt ist, gehört zum Teil des Spitzenclusters. Mehr

DFT Digital Film Technology

Sieg der Digital Film Technology Holding

Technik-Oscar geht nach Darmstadt Rhein Main Neckar

Sechs Mitarbeiter der DFT Digital Film Technology Holding GmbH aus Weiterstadt werden von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles für ihre Errungenschaften mit dem Technologie-Oscar geehrt. Die Preisträger sind Dr. Klaus Anderle, Christian Bäker und Frank Billasch sowie Volker Massmann, Markus Hasenzahl und Andreas Löw. Die Auszeichnungen erhalten sie für die Entwicklung eines Scanner-Systems, mit dem von Kinofilmen eine digitale Kopie erstellt werden kann, und für eine Technik zur bessere Farbumsetzung bei Kinofilmen speziell für HDTV-Monitore in Echtzeit.

Die Preisverleihung fand am 20. Februar 2010 in Beverly Hills statt. Mehr

Vom Smart Phone zur Smart City

Mobile Kommunikation mit Sensoren

Die Kommunikation von morgen beschränkt sich nicht mehr nur auf Unterhaltung zwischen Menschen. Künftig sollen auch zahllose mit Sensoren ausgestattete Geräte untereinander kommunizieren, indem sie Daten nicht nur sammeln sondern auch auswerten und entsprechende Informationen an andere Geräte weiterleiten. Im Rahmen des durch das hessische LOEWE-Programm geförderten Forschungsschwerpunkts "Cocoon" arbeiten Wissenschaftler der TU Darmstadt und der Universität Kassel an der Verwirklichung der Vision einer Smart City. Mit der Verknüpfung von Millionen von Sensoren, die von Satelliten über Handys bis zum Rasenmäher, der dank Feuchtigkeitssensoren mitteilt, wann der Rasen gemäht werden muss, soll ein Mehrwert geschaffen werden, wie etwa bei Smart Home. Das Steuerungssystem koordiniert und steuert sämtliche elektronischen Geräte eines Haushaltes und soll bis zu 15 Prozent Energie sparen.
Denkbar sind auch smarte Systeme für Krankenhäuser, Fabriken oder auch Bauernhöfe. Patienten könnten medizinisch wichtige Informationen erhalten, egal wo sie sich befinden, und über Körpersensoren mit medizinischen Zentren in Verbindung stehen. Verkehrssysteme könnten effizienter geregelt werden, zahllose Anwendungen sind denkbar. Eine Verknüpfung solcher Systeme zu einem übergreifenden System Smart City ist das Ziel, das die Forscher vor Augen haben.

Weitere Informationen: Dietmar Hildenbrand, Geschäftsführer Cocoon, TU Darmstadt, Tel. 06151 / 16-64824, E-Mail: d.hildenbrand@cocoon.tu-darmstadt.de

dARsein

Darmstadt in erweiterter Realität

Darmstadt lässt sich künftig in Erweiterter Realität erleben, denn das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) hat mit dARsein eine neue iPhon-App entwickelt, Wird die uns umgebende Realität mit zusätzlichen Informationen überblendet, reden wir von Erweiterter Realität. Gerade für die Anwendung im Tourismusbereich ist diese Technologie geeignet. Ein Tourist kann sich bei seiner Stadtbesichtigung mittels handelsüblicher moderner Mobilfunkgeräte Informationen wie Bilder und Texte zu historischen Stätten einblenden lassen.
Die neue App dARsein vermittelt Informationen beispielsweise über das Haus Olbrich auf der Mathildenhöhe von einst und heute. Wer bisher etwas über das Haus Olbrich erfahren wollte, der musste Literatur wälzen und sich mit Kulturführern und Stadtplänen auf die Suche des Gebäudes der Künstlerkolonie machen. Mehr

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