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Förderung von F&E-Projekten

Unternehmersprechtage Innovationsförderung

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) haben weniger Ressourcen für innovative Forschungs- und Entwicklungs-Projekte als große Konzern. Wer dennoch ein eigenes F&E-Projekt oder gemeinsam mit Partnern aus Hochschule beziehungsweise Wirtschaft neue Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen vorantreiben möchte, kann sein Vorhaben im Rahmen eines Sprechtags der regionalen Industrie- und Handelskammern vorstellen. Experten der IHK-Innovationsberatung Hessen, des Enterprise Europe Network Hessen (EEN Hessen), des TechnologietransferNetzwerk Hessen, der Hessen Agentur und der WIBank beantworten zudem Fragen zu Fördermöglichkeiten und unterstützen KMU bei der Suche nach Kooperationspartnern. Nicht zuletzt zeigen sie Vermarktungsmöglichkeiten im Ausland auf. Die Unternehmersprechtage finden statt am

30. August 2011 in der IHK Frankfurt am Main
15. September 2011 in der IHK Kassel
22. September 2011 in der IHK Gießen-Friedberg

Die Einzelgespräche dauern jeweils 45 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein Orientierungsgespräch per Telefon und/oder eine kurze Projektskizze zu Ihrem Vorhaben. Mehr

Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar

Innovationspreis zu vergeben

Um den MRN-Innovationspreis bewerben können sich Forscher und Entwickler, die ihren Arbeitsort in der Metropolregion Rhein-Neckar oder der TechnologieRegion Karlsruhe haben und in einem der fünf Bereiche tätig sind:

* Biotechnologie und Medizintechnik
* Informations- und Kommunikationstechnik
* Umwelt- und Energietechnik
* Materialien und Werkstoffe
* Life Sciences und Gesundheit

Der MRN-Innovationspreis wird für Projekte verliehen, die sich klar vom gegenwärtigen Stand der Forschung und Technik abgrenzen. Die Innovation soll eine zu erwartende Neuerung durch Anwendung neuer Techniken und Verfahren darstellen. Sie kann am Markt bereits eingeführt oder an der Schwelle zur Markteinführung stehen. Besondere Beachtung finden zum einen der Grad der Umsetzungsfähigkeit bzw. der Marktreife, zum anderen die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hiervon sollen positive Wirkungen für die Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Rhein-Neckar ausgehen. Es können sowohl Eigenbewerbungen eingereicht, als auch geeignete Bewerber vorgeschlagen werden.

Die Ausschreibungsunterlagen 2011, Informationen zu Dotierung und Jury finden Sie hier.

Vermittlung geschäftlicher Kontakte

Kooperationspartner in Europa finden

Der Zugang zu internationalen Märkten, grenzüberschreitende Kooperationen und Networking sind auch für kleine und mittelständische Unternehmen heute nicht mehr verzichtbar. Ohne grenzüberschreitende Kooperationen ist Expansion kaum noch möglich. Gerade KMU tun sich aber bei der internationalen Vermarktung ihrer Produkte, Technologien und Dienstleistungen leichter, wenn sie auf die Unterstützung engagierter Experten bauen können. Hier unterstützt das Enterprise European Network (een) der Hessen Agentur hessische Firmen und hilft ihnen bei der Suche nach marktorientierten und technologieorientierten Kooperationspartnern im europäischen Ausland. So lassen sich neue Kontakte leichter knüpfen und bestehende Verbindungen ausbauen. Auch den Zugang zu EU-Fördermitteln erleichtert das een-Hessen. Mehr

Innovation und Arbeitsplätze für die Region

House of IT

Die hessische Landesregierung und Partner stellten am 14. März 2011 ihre Pläne zur Gründung eines House of IT (HIT) vor. HIT ist eine Gründungsinitiative aus Regierung, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Software-Unternehmen und IT-Dienstleistern sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Mit HIT will die Informationstechnologie-Branche ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Stärken weiter vernetzen und die Region Frankfurt-Rhein-Main mit Schwerpunkt Darmstadt als herausragenden IT-Standort national und international noch bekannter gemacht werden. Schwerpunkte werden Weiterbildung und Lehre, Hilfe bei Unternehmensgründung und Wachstum sowie Forschung/Wissens- und Technologietransfer sein. Kleine und mittelständische IT-Firmen sind als Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartner willkommen. Mehr

Vom Smart Phone zur Smart City

Mobile Kommunikation mit Sensoren

Die Kommunikation von morgen beschränkt sich nicht mehr nur auf Unterhaltung zwischen Menschen. Künftig sollen auch zahllose mit Sensoren ausgestattete Geräte untereinander kommunizieren, indem sie Daten nicht nur sammeln sondern auch auswerten und entsprechende Informationen an andere Geräte weiterleiten. Im Rahmen des durch das hessische LOEWE-Programm geförderten Forschungsschwerpunkts "Cocoon" arbeiten Wissenschaftler der TU Darmstadt und der Universität Kassel an der Verwirklichung der Vision einer Smart City. Mit der Verknüpfung von Millionen von Sensoren, die von Satelliten über Handys bis zum Rasenmäher, der dank Feuchtigkeitssensoren mitteilt, wann der Rasen gemäht werden muss, soll ein Mehrwert geschaffen werden, wie etwa bei Smart Home. Das Steuerungssystem koordiniert und steuert sämtliche elektronischen Geräte eines Haushaltes und soll bis zu 15 Prozent Energie sparen.
Denkbar sind auch smarte Systeme für Krankenhäuser, Fabriken oder auch Bauernhöfe. Patienten könnten medizinisch wichtige Informationen erhalten, egal wo sie sich befinden, und über Körpersensoren mit medizinischen Zentren in Verbindung stehen. Verkehrssysteme könnten effizienter geregelt werden, zahllose Anwendungen sind denkbar. Eine Verknüpfung solcher Systeme zu einem übergreifenden System Smart City ist das Ziel, das die Forscher vor Augen haben.

Weitere Informationen: Dietmar Hildenbrand, Geschäftsführer Cocoon, TU Darmstadt, Tel. 06151 / 16-64824, E-Mail: d.hildenbrand@cocoon.tu-darmstadt.de

dARsein

Darmstadt in erweiterter Realität

Darmstadt lässt sich künftig in Erweiterter Realität erleben, denn das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) hat mit dARsein eine neue iPhon-App entwickelt, Wird die uns umgebende Realität mit zusätzlichen Informationen überblendet, reden wir von Erweiterter Realität. Gerade für die Anwendung im Tourismusbereich ist diese Technologie geeignet. Ein Tourist kann sich bei seiner Stadtbesichtigung mittels handelsüblicher moderner Mobilfunkgeräte Informationen wie Bilder und Texte zu historischen Stätten einblenden lassen.
Die neue App dARsein vermittelt Informationen beispielsweise über das Haus Olbrich auf der Mathildenhöhe von einst und heute. Wer bisher etwas über das Haus Olbrich erfahren wollte, der musste Literatur wälzen und sich mit Kulturführern und Stadtplänen auf die Suche des Gebäudes der Künstlerkolonie machen. Mehr

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